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Konfirmandenunterricht in Corona-Zeiten

Screenshot Konfis Jakob Spaeth Screenshot Konfis

Konfirmandenunterricht in Corona-Zeiten

„Homeschooling“ ist in aller Munde. Und die damit verbundenen Probleme und Nöte von Familien und LehrerInnen. Doch wer redet über „Homekonfi“?!
Wir beide. Jetzt: Wir haben als Pfarrer so viel Freude an der Arbeit mit den Konfis, dass wir gern auch neue Wege gehen – ganz freiwillig und voller Überzeugung: möglichst mit kreativen Arbeitsformen, viel Interaktion, Gemeinschaftsgefühl und Erlebniswert. Jetzt gehen wir neue Wege, die wir uns so nicht ausgesucht hätten: Konfi via Videokonferenz. Der „Screenshot“ einer Uhlbacher Konferenz mit Konfis mag zeigen, was im zweiten Lockdown immerhin möglich ist... Aber es ist schon ein Glück, dass wir zwischen Sommer und Weihnachten die Möglichkeit hatten, uns ganz real kennenzulernen und wichtige Themen persönlich zu besprechen.

So haben wir es Dank eines tollen Fotografen (Peter Berg) und seinen Bildbearbeitungsfähigkeiten sogar geschafft, fast alle Konfis in einem Film zusammenzubringen – ganz nah auf einem Bild. (Das Video der Nachtschicht „Play and Mobil“ samt Film kann man auf der Gemeinde-Homepage anschauen.) Dabei haben die Konfis auf Pappschilder gemalt, was sie sich für eine Stadt der Zukunft wünschen. Gute Gedanken an die Zukunft: das tut in Corona-Zeiten einfach gut!
Wir können stolz und froh sein über diese wunderbaren jungen Menschen und müssen uns als Erwachsene jeden Tag hinterfragen, ob wir als Einzelne und als Gemeinschaft der Verantwortung gerecht werden, die wir für ihre Zukunft und ihre Träume haben: „Kein Rassismus, bessere Luft, keine Armut, keine Massentierhaltung, Gleichberechtigung, Bildung für alle, …“ stand auf den Schildern.
Nun hoffen wir, dass sich die Konfis im Frühling wieder im Präsenz-Konfi-Unterricht begegnen können. Fest steht: in den Gottesdiensten feiern wir mit den Konfis zusammen. Besonders die Nachtschicht-Gottesdienste am 14. März und 28. März sowie die Gottesdienste am Gründonnerstag-Abend sind eine schöne – ganz reale – Möglichkeit, die Konfis spüren zu lassen, dass wir eine Gemeinschaft sind, die sie braucht und sich auf sie freut. In Uhlbach sind wir mit der Aktion „Gebetspaten für die Konfis“ miteinander verbunden.

Jakob Spaeth und Ralf Vogel

Letzte Änderung amDonnerstag, 11 Februar 2021 17:46